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2. Tag

Nachdem wir am Vortag ausgemacht hatten, das wir zwischen 8:30-9Uhr frühstücken, erwachte ich gegen halb neun aus meinem Tiefschlaf. Meine Oma war schon lange wach und fix und fertig angezogen, hatte schon die Gardinen zurückgezogen und die Fenster aufgemacht. Ich schwang mich voller Elan aus dem Bett... und wollte sofort wieder zurück! Meine Füße und Knöchel waren so angeschwollen, so dass es aussah, als ob Ziegelsteine mit cornichons meine Füße wären- kathastrophe! Nach einer eiskalten Fußdusche und Antistax kam ich einigermaßen gut in meine Schuhe.
Runter zum Frühstücken, mit größtenteils nur deutschen Produkten. Fertig mit Frühstück, wieder hoch. Tasche und Kühltasche packen, wieder runter- rein in den Bus!

Wir fuhren zu den Tissaer Wänden, ich ahnte schlimmes- WANDERN!
die Tissaer Wände sind Uraltes Gesteinsgebröckel, wo jeder Stein/Berg/etc eine Bezeichnung hat. Über Schlankheitsprobe bis  Löwenkopf und Bienenstock gab es alles.
Um überhaupt erstemal zur Kasse zu kommen, mussten wir einen Berg hochlaufen, als ich oben war, hab ich geröchelt wie ein magentafarbener Eisbär, aufm Rücken liegend mit Asthma. Herrje, ich habe festgestellt ich habe keine Kondition und ich sollte vielleicht nen paar Gramm abnehmen.
Endlich angekommen, dachte ich das wars, Piffendeckel- jetzt gings erst richtig los. Es gab zwei Möglichkeiten die Wände zu durchlafen, einmal eine kleine Runde (~1std) und die große runde (~2 1/2 Std.) und wir sind natürlich die große runde gelaufen, was auch sonst!
Im Nachhinein fand ich es gar nicht mal so schlimm, war Richtig angenehm zu laufen, abgesehen von rießigen Steinsbrocken und umgekippten Bäumen, die einem den Weg etwas abenteuerlich gestalteten. Mein Großcousin Alfred musste natürlich immer irgendwo anderst langlaufen, aber wie männliche Jugendliche im Alter von 23 nun mal sind.
Als wir dann, nach durchkreuzung von Felsspalten und Erklimmung von rostigen, wackeligen Treppen, am "Gipfel" angekommen waren, war es einfach einzigartig. Dieser Ausblick (wäre natürlich bei weniger Nebel schöner gewesen), war wahnsinn, du hast geguckt und geguckt und hättest dich totgucken können, es wurde einfach nicht langweilig. - Das ist wie, als wenn du in der Schule sitzt und ausm Fenster starrst, alles da draußen ist interessanter, als wie das wesentliche.-
Nach 2 1/2 Std waren wir wieder aus den Wänden aufgetaucht und begaben uns diesen steilen Weg wieder hinab- wenn du bis dahin keine Probleme mit den Knienen hattest, dann hat man sie spätestens nachdem man am Ende angekommen ist.
Direkt am Fuße der Wände, gab es ein Cafe, wo wir einkehrten und sich ein paar von uns Kartofeflsuppe bestellten, ich habe mich an Diesel gehalten (da ich ja nun wusste die kennen diesen Begriff) nur 16 Kronen der 1/2 Liter, wahnsinn- es wurde ständig billiger!

Wir fuhren wieder zurück nach Decin und dort hinauf zur Schäferwand. Zum Glück klarte das Wetter auf und wir hatten eine gute Sicht. Es war interessant, was das Elbehochwasser alles an Schaden angerichtet hat. Ein rießiges Schwimmbad, wurde dadurch zerstört und anstatt es wieder aufzubauen, wurde einfach ein neues gebaut- welches nicht so groß und schon war. Dann gab es da noch ein Schloss, welches zu Hitlerzeiten von  der Stasi besetzt war, von außen sah es richtig schön aus, ordentlich verputzt und neue Fenster und neu gedecktes Dach. Als wir aber oben auf der Schäferwand standen, konnte man von oben in den Innenhof gucken und man hat gesehen, dass das Sprichwort von außen hui, innen pfui fast überall passt. von Innen sah dieses schloss verfallen und heruntergekommen aus, wie alle Häuser in dieser gegend, aber um einen guten Eindruck zu hinterlassen, musste man ja den schein wahren.

Wir fuhren wieder in die Stadt runter und führen nach Königswald auf einen Tschechenmarkt. ENDLICH!!!
Ich hatte schon vorher meinen Vater beschwatzt, dass er mir eine Stange Zigartetten mit rüber schmuggelt- denn 1 Stange pro Person und wir waren 7 Leute, mein Onkel hatte sich geweigert unsere Sucht mit zu verantworten, also waren es nur 6. Meine Großtante hatte 3 Stangen, verteilt auf ihren Mann, ihren Sohn und sich. Meine Oma, sollte für meinen Cousin eine Stange mitbringen, also blieb nur noch mein Vater und ich. insgesamt = 6 Stangen!
Kaum irgendwo da gewesen, fragte ich am ersten Stand, wieviel ne Stange kostet_ 23,50€ kam mir entgegengequiekt- ich hab dann freundlich nein danke gesagt und bin gegangen. Dann ist der hinter mir her und wollte mich vollquatschen- ich hab ich gekonnt ignoriert und bin weiter. Nachdem ich überall gefragt hatte, und jedesmal mind 15€ hätte bezahlen müssen, hab ich es schon beinahe aufgegeben. Endlich hatte ich einen Fidschi gefunden, der mir die Stange für 10 und Banderole verkaufte- TADA gekauft!
Anschließend habe ich noch eine Jeans für 10 und ein T-shirt für meinen Bruder für 8 erhandelt, welches sich als zu klein herausstellte.
Mein Vater wollte eigentlich noch einen Briefkasten, aber der Fidschi wollte 15 € dafür haben. Dies war meinen Vater zu teuer und außerdem hatte er keinen mehr in Braun, also ist er wieder gegangen. Aber anstatt zu einem anderen zu gehen, NEIN- setzt er sich natürlich ins Auto. Also sind wir danns chließlich ohne Briefkasten gefahren.

Wieder zurück nach Decin.
Wir brauchen noch was zu trinken, haben für die Fahrt nix mehr.
Ab ins Kaufland (eigentlich wollte ich noch zu Deichmann, aber ich durfte nicht), wir brauchten ja eigentlich nur etwas zu trinken. Eigentlich! Als ich dann gesehen habe, dass das Kilo Katroffeln nur 10 Kronen kostet habe ich zugeschlagen 7kg Kartoffeln für 70 Kronen- juhu!
Alles voll billig, Schnaps- Alfred kaufte Canabisschnaps, Essen, Trinken- ich brauche Wasser, aber meisnte da gibt es kleine Flaschen- falsch gedacht nur riesige 2 Liter Flaschen. Naja ene tuts für fden Anfang, wir konnten ja umfüllen und es gab auf nix Pfand, ja nochnicht mal auf die Glasflaschen.
Wieder rein ins Auto und alles sachgemäß verstaut.
Dann war es auch wieder an der Zeit um Richtung Hotel zu fahren und uns fürs Abendbrot zu richten. ICh war so froh, dass ich mal die Füße hochlegen konnte, denn sie waren wiedermal so angeschwollen, dass man sie für Wasserbälle halten konnte.
LEcker, lecker Abendbrot- Salat- für die anderen gab es Wurstplatte (eigentlich Schlechteplatte bestellt) mit normaler piefiger Wurst, obwohl gute Hausmacher Wurscht erwartet worden ist. Naja, pech gehabt!
Wieder zusammen gesessen und Phase 10 gespielt und so gegen 23Uhr ins BEtt. ENDLICH- SCHLAFEN!

Fortsetzung folgt

13.8.07 14:38
 


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